by Neil vN on December 26, 2007
Dieser Artikel wird den Anschein haben etwas trocken und übermäßig technisch zu sein… aber er betrifft Fragen, die mir oft gestellt werden. Bleibt also dran und wir gehen ein paar Grundlagen durch und sehen, wie alles zusammenpasst.
Es gibt zwei unterschiedliche Arten, wie ein Blitz gehandhabt wird. Manueller Blitz oder Auto / TTL-Blitz.
(Für den Zweck der Erklärung hier, können Auto und TTL-Blitz zusammengefasst werden, mit Bezug auf D-SLRs.)
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manueller Blitz
Zuerst, ein Blitz könnte einfach eine konstante Menge von Licht sein, die von einem Blitzgerät ausgestrahlt wird. Im Fall eines manuellen Blitzes gibt es KEINE Kontrolle durch das Blitzgerät oder der Kamera über die Intensität oder Dauer des Lichtimpulses vom Blitz.
Das ist manueller Blitz. Ein Fotograf kann die Leistung des Blitzgerätes regeln, indem er die Einstellungen in Teilleistungen des maximal möglichen Blitzes vornimmt, z.B.: ¼ Leistung, 1/16 Leistung. Es sollte klar sein, dass die absolute Leistung von ¼ Teilleistung von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein wird, da jeder Hersteller und Gerätemodel eine unterschiedliche Maximalleistung hat (Leitzahl). Eine manuelle Blitzbelichtung wird am einfachsten mit einem Handbelichtungsmesser ermittelt.
Beim manuellen Blitz bestimmen 4 Dinge die Belichtungsmessung des Objekts:
- die aktuelle Teilleistung des Blitzgerätes, (d.h. das Verhältnis zur Maximalleistung),
- die Entfernung zwischen Lichtquelle und Objekt,
- die Blende,
- die ISO.
Jede der 4 Einstellungen kann verändert werden, um das Licht zu kontrollieren, das auf das Objekt treffen soll.
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by Neil vN on December 13, 2007

Das ist ein grundliegendes Prinzip der Lichtführung:
Je größer die Lichtquelle, desto weicher das Licht.
Jeder der zu Tausenden verfügbaren Lichtformer hilft das zu erreichen – das Licht eines Aufsteckblitzes zu streuen und weicheres Licht zu schaffen, als es direktes Blitzlicht täte. Jedoch (und das ist ein großes Jedoch) werfen diese Lichtformer auch Licht nach vorne. Letztenendes tun alle Lichtformer das gleiche; sie zerstreuen viel Licht durch den gesamten Raum, wobei sie einen gewissen Anteil nach vorn werfen, um die Schatten in den Augenhöhlen anzuheben und eine Reflexion in den Pupillen erzeugen.
Das ist ein gewaltiger Schritt vorwärts, verglichen mit dem direkten nach vorne Blitzen (oder schlecht gebounctem Blitz, d.h. 45° oder 60° nach vorne), aber ist nicht so gut, wie gerichtetes Licht. Gerichtetes Licht fällt in einem bestimmten Winkel auf das Objekt. Die Richtung kann sehr oft sorgfältig gewählt werden, auch wenn man den Blitz auf der Kamera in Räumen verwendet.
Das Bild oben ist von einer Hochzeit neulich.
Ich habe den Weißabgleich in RAW korrigiert und das war’s. Es ist einfach und sieht so gut aus.
Das Licht ist weich und das Baby wurde nicht durch direktes Blitzlicht genervt… da es kein direktes Blitzlicht gab.
Ich erziele gerichtetes Licht mit meinem Blitz, indem ich so etwas wie einen Halbspot benutze. Der Halbspot (oder Abschatter) blockiert das Licht zur Hälfte und dirigiert es auch. Wenn ich in einer Umgebung mit Kunstlicht bin, dann verwende ich sehr häufig einen Farbfilter vor dem Blitz, um das kalte Licht des Blitzes näher an das warme Umgebungslicht anzugleichen.
Ich klebe einfach ein Stück Farbfolie mit Gafferband vor den Blitz.
Das ist low-tech, aber es funktioniert. [Klicken Sie weiter ...]