
Einstellungen: 1/250th @ f2.8 @ 400 ISO, with +1.0 flash exp comp
In vorherigen Beiträgen habe ich gesagt, dass die genauen Kameraeinstellungen der Fotos für die Festlegung der Belichtungsart weniger wichtig wären. Aber eine Sache ist beim Blitzen von höchster Wichtigkeit: die maximale Blitzsynchronzeit einer Kamera.
Wenn das Umgebungslicht dunkel ist, kann die Verschlusszeit dementsprechend variieren, je nach dem, was man erzielen möchte. Sobald man aber in heller Umgebung arbeitet, oder sich das Objekt vor einem hellen Hintergrund befindet, macht es am meisten Sinn, mit der maximalen Blitzsynchronzeit zu arbeiten, wie bei dem Foto oben.
An diesem Punkt passiert etwas wundervolles und ich glaube, dass es für jeden Fotografen, der einen Blitz benutzt, obligatorisch ist zu wissen, was da passiert und warum. Ich wage zu behaupten, dass dieser Beitrag hier einige der wesentlichsten Informationen über die Blitzfotografie enthält, die ich geben kann.
Arbeiten wir uns nun durch einige der Grundlagen…
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Arbeiten wir uns durch ein hypothetisches Szenario, in dem das Objekt im Schatten liegt und der Hintergrund viel heller ist.
Nehmt für diesen Artikel Eure Kamera mit Blitzgerät zu Hand, damit wir einige Einstellungen durchgehen können.
Sagen wir, die Belichtung für den Hintergrund ist 1/60 @ f11 @ 200 ISO
Jedem sollte klar sein, dass die folgenden Einstellungen der gleichen Belichtung entsprechen:
- 1/60 @ f11 @ 200 ISO
- 1/125 @ f8 @ 200 ISO
- 1/250 @ f5.6 @ 200 ISO
- 1/500 @ f4.0 @ 200 ISO
- 1/1000 @ f2.8 @ 200 ISO
Wenn das nicht sofort verständlich ist, dann lest noch einmal den Beitrag zu Was man wissen sollte.
Weiter geht’s:
Schritt 1.
Aktiviert den Blitz und richtet ihn geradeaus nach vorn. Der Grund dafür ist, dass man nur so die Entfernungsmessung im Display des Gerätes ablesen kann. Die Entfernungsanzeige verschwindet, sobald der Blitz in einen anderen Winkel ausgerichtet wird, da weder Blitz noch Kamera die Entfernung kennen, in der der Blitz gebounct werden soll.
Die Nikon SB-800 Anzeige sieht so aus:

.. und die Canon 580EX Anzeige sieht so aus:

Die Entfernungsanzeige auf der Rückseite des Blitzgerätes gibt die Entfernung an, innerhalb der der Blitz korrekt belichten kann. Die weiteste Entfernung ist die von der Kamera errechnete, um noch ausreichend mit der gewählten ISO und Blende zu beleuchten.
Einige Blitzgeräte wie der Nikon SB-600 und Canon 430EX zeigen keine Entfernungen an. Sorry, da habt ihr Pech. Aber verfolgt bitte trotzdem den Rest der Erklärung. Es gibt eine bestimmte Logik und Gemeinsamkeit, die hoffentlich am Ende für jeden einen Sinn ergibt.
Schritt 2:
Schaltet die Kamera ein und wählt den manuellen Modus.
Wenn es eine Nikon D-SLR ist, setzt die Belichtungskompensation der Kamera auf 0.
Schritt 3:
Stellt den Blitz auf TTL-Blitz, oder wie auch immer sich Euer TTL-Modus schimpft, ob nun E-TTL, E-TTL2, i-TTL oder D-TTL. Das ist alles genau das Gleiche.
Schritt 4:
Stellt die Blitzkompensation an der Kamera und am Blitzgerät auf 0.
Schritt 5:
Für Erklärungszwecke, deaktiviert die Kurzzeitsynchronisation an der Kamera/Blitz.
Wenn dieser Schritt unverständlich sein sollte, ist das okay. Am Ende wird es einen Sinn ergeben. :)
Für die Canon Besitzer, High-Speed Sync (HSS) wird an der Rückseite des Blitzgerätes eingestellt. Das ist der kleine H-Knopf mit dem Blitzsymbol. Drückt ihn, bis HSS deaktiviert ist, das heisst, dass kein Blitzsymbol im Display erscheint.
Für die Nikon Besitzer ist das für gewöhnlich die Individualkonfiguration E1. Stellt sie auf die Werkseinstellung, das heisst, nicht auf Auto FP.
Schritt 6:
Eigentlich nicht so sehr ein Schritt, sondern eine Erinnerung, dass die Verschlusszeit keinen (direkten) Einfluss auf die Blitzbelichtung hat. Dieses Stück Information ist von großer Bedeutung. Wer sich da unsicher ist, oder es praktisch noch nicht erfahren hat, sollte sich gedanklich ein Lesezeichen setzen… wir werden darauf zurück kommen. Für jetzt bitte merken: Die Verschlusszeit hat KEINEN Effekt auf die BLITZbelichtung.
Schritt 7:
Mal sehen, was die Entfernungsanzeige für die verschiedenen Einstellungen von oben angibt:
- 1/60 @ f11 @ 200 ISO
- 1/125 @ f8 @ 200 ISO
- 1/250 @ f5.6 @ 200 ISO
- 1/500 @ f4.0 @ 200 ISO
- 1/1000 @ f2.8 @ 200 ISO
Nun, da wir gesagt haben, dass die Verschlusszeit keine Auswirkung auf die Blitzbelichtung hat, verändern wir sie einfach mal. Beim Umgebungslicht gibt es eine direkte Wechselwirkung zwischen der Verschlusszeit und der Blende. Sie arbeiten parallel. In diesem Fall hat die Verschlusszeit einen indirekten Einfluss auf die Blitzbelichtung, da sie unsere Blende beeinflusst… und die Blende (und ISO) wirkt sich direkt auf die Blitzbelichtung aus. (Wenn das unklar sein sollte, gibt es hier Abhilfe – TTL-Blitz gegen manuellen Blitz.)
Stellt die Kamera auf 1/60 @ f11 @ 200 ISO mit eingeschaltetem und nach vorn gerichtetem Blitzgerät. Die Entfernungsanzeige sollte etwas um 5 Meter maximale Reichweite anzeigen. Innerhalb dieser Distanz sollte die Kamera ein Objekt ausreichend beleuchten können. (Wir arbeiten hier in dem hypothetischen Szenario, dass das Objekt im Schatten vor hellem Hintergrund liegt, der 1/60 @ f11 hell ist.)
Schritt 8:
Nun ändern wir die Einstellungen an der Kamera auf 1/125 @ f8 und beobachten, wie die Reichweite des Blitzgerätes ansteigt, sobald die Blende von f11 auf f8 geöffnet wird.
Schritt 9:
Für den nächsten Schritt stellen wir die Kamera auf 1/250 @ f5.6 .. man beachte, dass einige Kameras auf 1/200 oder 1/180 beschränkt sind. Die Canon 5D zum Beispiel kann mit eingeschaltetem Blitzgerät nicht höher als auf 1/200 eingestellt werden. (Bleibt dran, die Erlärung warum kommt noch.)
Schritt 10:
Stellt die Kamera auf 1/500 @ f4 … und seht Euch an, dass in dem Moment in dem der Auslöser betätigt wird und der Belichtungsmesser aktiviert wird, die Verschlusszeit wieder auf 1/250 springt (oder 1/200 etc.)
Und hier kommt, warum die Verschlusszeit nicht höher eingestellt werden kann, wenn das Blitzgerät eingeschaltet ist (und HSS deaktiverit wurde):
Wie man in dem Diagramm sehen kann, wird das Licht des Blitzgerätes als momentaner Lichtausstoß ausgeschüttet. Er liegt bei einer Dauer von ungefähr einer 1/2000 Sekunde. Schnell! Es ist äusserst wichtig zu verstehen, dass es sich nicht um kontinuierliches Licht handelt, sondern um momentanes. (Oder besser, fast momentanes, für die pedantischen Leser hier.)

Der Verschluss besteht aus zwei Vorhängen, die über den Sensor wandern (oder den Filmschacht). Damit der Blitz auf den gesamten Bereich belichten kann, muss die Verschlusszeit lang genug sein, so dass der erste Vorhang den gesamten Sensor freigelegt hat (das heisst, der Sensor ist komplett geöffnet) und BEVOR der zweite Vorhang sich bewegt. In diesem Moment entläd sich der Blitz und das gesamte Bild wird belichtet.
Wenn man in einer Umgebung arbeitet, die dunkel genug ist, so wie ein komplett dunkles Studio, kann man korrekte Blitzbelichtungen mit Verschlusszeiten wie 1/8, 1/15 oder 1/60 bekommen. Die Verschlusszeit hat keinen Einfluss auf die Blitzbelichtung… solange man unterhalb der maximalen Blitzsynchronisationszeit bleibt.
Die maximale Blitzsynchronzeit ist die kürzeste Verschlusszeit, in der der gesamte Sensor geöffnet ist, um vom Blitzlicht belichtet zu werden (ob nun ein digitaler Sensor oder ein Bild auf einem Film).
Wenn man über die maximale Blitzsynchronzeit geht, wird einer der beiden Vorhänge die Blitzbelichtung blockieren, so wie in dem folgenden Beispiel:

Das Bild auf der linken Seite entstand bei einer Vershlusszeit von 1/60th und das Bild auf der rechten Seite bei 1/320th. Der dunkle Bereich auf der rechten Seite des Fotos ist der Verschlussvorhang, der das Licht des Blitzes blockiert.
Schritt 11:
Wir sind nun an eine Grenze gestoßen – die kürzeste Verschlusszeit, die man an der Kamera mit eingeschaltetem Blitzgerät einstellen kann. (Das ist auch die kürzeste Verschlusszeit, mit der man mit Studioblitzen arbeiten kann. Im Studio sollte man aber eine Verschlusszeit unterhalb der maximalen Blitzsynchronzeit wählen. Es gibt oft Übertragungsverzögerungen, die den Blitz etwas später auslösen lassen und deshalb trotzdem eine Kante des Verschlussvorhangs auf das Bild bannen. Erfahrene Studiofotografen arbeiten mit Verschlusszeiten wie 1/125, die weit unter der Maximalen liegt und so die Problematik mit der Übertragungsverzögerung umgehen.)
Wie auch immer, wir arbeiten mit einem Systemblitz und können komfortabel die maximale Blitzsynchronzeit verwenden. Aber… wir sind an dieser Grenze angelangt. Man kann den Blitz nicht mit höheren Verschlusszeiten verwenden. Das gilt jedoch nur für veraltete Technik.
Kurzzeitsynchronisation

Bei der älteren Blitztechnologie wird der Blitz mit viel Energie auf einmal ausgeschüttet. Die Kamerahersteller kamen aber mit einer erstaunlichen Idee in Anlehnung daran auf, bei der die Energie des Blitzes in schnellen, kurzen Lichtimpulsen freigesetzt wird. Als Ergebnis daraus wird der Blitz nun über einen sehr kurzen Zeitraum zu einer kontinuierlichen Lichtquelle. Das Licht wird nun auch dann freigesetzt, wenn der Verschlussvorhang über den Sensor gleitet. Wenn das freie Fenster zwischen den beiden Vorhängen über den Sensor gleitet, wird ebenfalls das Licht vom Blitz freigesetzt und der gesamte Bildbereich korrekt belichtet. Bemerkenswerte Technologie!
Aber .. und ja, es gibt immer ein Aber… dafür gibt es einen Preis.
Anstatt der Hochenergieexplosion des Blitzgerätes, wird das Licht nun über einen längeren Zeitraum ausgeschüttet. Das bedeutet, dass die effektive Kraft des Blitzgerätes reduziert wird, sobald man in die Kurzzeitsynchronisation schaltet, im Gegensatz zur old-school Methode mit dem hohen Energieauswurf.
Zum Beweis:
Schritt 12: (Das wird zwischen den verschiedenedn Kameraherstellern und Modellen variieren)
alle Canon Besitzer (ausgenommen die 5D):
Wählt High-Speed Sync (HSS) am Blitzgerät mit dem Knopf auf der Rückseite des Blitzgerätes. Stellt die Kamera nun auf 1/250 @ f5.6 (so wie in diesem Beispiel). Tippt nun den Auslöser an, um die Kameramessung zu aktivieren… und während ihr die Entfernungsanzeige auf dem Display beobachtet, ändert die Verschlusszeit von 1/250 auf 1/320. Man sollte einen sofortigen Abfall der effektiven Reichweite sehen, sobald man in den HSS-Modus wechselt.
für Canon 5D Besitzer:
Schaltet HSS aus. Stellt die Kamera jetzt auf 1/200 @ f5.6 (wie in diesem Beispiel). Tippt nun den Auslöser an, um die Kameramessung zu aktivieren… und während ihr die Entfernungsanzeige auf dem Display beobachtet, drückt den HSS-Knopf auf der Rückseite des Blitzgerätes. Man sollte einen sofortigen Abfall der effektiven Reichweite sehen, sobald man in den HSS-Modus wechselt.
für alle Nikon Besitzer:
Aktiviert Auto-FP an der Kamera. Bei den meisten Nikon D-SLRs ist das die Individualkonfiguration E1. Auto FP ist Nikons Version von High-Speed Sync (HSS). Für die Erklärungszwecke hier stellt sie auf 1/250 Auto FP. Nun stellt die Kamera auf 1/250 @ f5.6 (wie in diesem Beipiel hier). Tippt nun den Auslöser an, um die Kameramessung zu aktivieren… und während ihr die Entfernungsanzeige auf dem Display beobachtet, ändert die Verschlusszeit von 1/250 auf 1/320. Man sollte einen sofortigen Abfall der effektiven Reichweite sehen, sobald man in den HSS-Modus wechselt.
** die D700 mit dem SB-900 folgt dieser linearen Veränderung, wie sie hier erklärt ist, nicht. Ich habe keine Ahnung warum nicht, aber werde herumprobieren und es herausfinden.
Jetzt sollte jeder verstehen können, dass und warum die effektiver Reichweite halbiert oder sogar noch weiter beschnitten wird, sobald man in den High-Speed Sync Modus wechselt.
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Wo hat man nun die größte Reichweite/effektive Kraft mit den Systemblitzen?
Bei der maximalen Blitzsynchronzeit!
Für Canon 5D Besitzer wäre das bei 1/200 mit deaktivierter HSS. Bei allen anderen Kameras mit HSS, ist die maximale Blitzsynchronzeit bei 1/250 oder vielleicht 1/180 oder ähnlich.
Für Nicht-5D Besitzer .. in dem Moment, in dem man über die maximale Blitzsynchronzeit geht, wird die Kamera in den HSS-Modus wechseln und die Reichweites des Blitzes wird reduziert. Für 5D Besitzer, in dem Moment, in dem man die Kamera auf max Synchronzeit stellt (1/200 mit dem H auf an), wird die Blitzreichweite verringert.
Es ist ersichtlich, dass bei der maximalen Blitzsynchronzeit tatsächlich etwas wunderbares passiert, wenn man in hellen Lichtverhältnissen mit einem Blitz arbeitet. Oder, wenn man die maximale Reichweite des Blitzes haben möchte.
Die gleiche Sache auf ein paar anderen Wegen erklärt, wird ebenfalls einen Sinn ergeben:
- Bei der maximalen Blitzsynchronzeit habe ich meine größte Blende (die einem in der Tat die größte Reichweite/meiste Kraft des Blitzgerätes ermöglicht)… während ich immernoch auf die nicht-HSS (d.h. old-school) Art und Weise den Blitz verwende.
- Wenn ich mit der maximalen Blitzsynchronzeit arbeite, habe ich meine größte Blende und bin immernoch im Hochleistungsmodus des Blitzgerätes (nicht HSS) und deshalb kann sich mein Blitzgerät schneller wieder erholen und der Akku/die Batterien müssen weniger leisten.
- Ich habe die effektivste Kraft meines Blitzgerätes bei der maximalen Blitzsynchronzeit, da meine Blende größer ist.
Sehen wir uns noch einmal das erst Bild an:

Ich habe den Blitz hinter mich in die offene Kirche gebounct, um weiches Licht auf die Braut zu bekommen. Da ich wusste, dass das meinen Blitz eine Menge Saft kosten würde, in der Hoffnung genügend Licht für eine korrekte Belichtung zurückzubekommen, habe ich sofort die maximale Blitzsynchronzeit eingestellt.
Wenn ich es mit 1/250 @ f2.8 @ 400 ISO nicht hinbekomme.. dann werde ich es auch nicht mit 1/125 @ f4 schaffen.. und erst recht nicht mit 1/60 @ f5.6 … und tatsächlich war ich an der Grenze des Machbaren, mit meinem Systemblitz. Darum sind die Buntglasfenster etwas überbelichtet. Ich hätte 1/250 @ f4 bevorzugt, um mehr Sättigung in den Fenstern zu haben, aber mein Blitz hätte das nicht auf die Weise, wie ich gebounct habe, geschafft. Also musste ich mit diesem Kompromiss leben und die Fenster überstrahlen etwas.
Wenn ich 1/250 @ f4 @ 800 ISO verwendet hätte, wäre das Verhältnis zwischen dem Umgebungslicht (das Buntglasfenster hinter der Braut) und meinem Blitz (dem Licht auf der Braut) das gleiche. Die ISO hochzusetzen beeinflusst beides; die Blitzbelichtung (oder Reichweite) und das Umgebungslicht.
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ein weiteres Beispiel:

Einstellungen: 1/250th @ f4.5 @ 400 ISO, with +1.0 flash exp comp
Auch in diesem Szenario – das Model vor einem hellen Hintergrund – bin ich wieder sofort zur maximalen Blitzsynchronisation gegangen. Wie auch immer meine Blenden- und ISO-Kombination ist, sie wird sich nahe meiner gewählten maximalen Blitzsynchronzeit verstecken.
Ähnlich der vorherigen Schlussfolgerung: 1/125 @ f6.3 hätte das gleiche Umgebungslicht ergeben, aber der Blitz hätte bei einer Belichtungsstufe weniger doppelt so stark arbeiten müssen. Der Blitz hätte sich länger wieder aufladen müssen. Die Verwendung der kleineren Blende hätte bedeutet, dass die Batterien des Blitzes schneller aufgebraucht wären. Der Blitz hätte sich auch schneller überhitzt. Und .. ich hätte eventuell nicht genügend Blitzlicht bouncen können, wenn ich in einem großen Raum gewesen wäre.
Es ist also nur logisch, dass ich in einem solchen Szenario sofort zur maximalen Blitzsynchronzeit gewechselt habe.
Fotografen, die mit Studioblitzen in einer hellen Umgebung arbeiten, arbeiten aus ziemlich ähnlichen Gründen mit (oder sehr nah an) der maximalen Blitzsynchronzeit.
Wie ich schon bereits gesagt habe, es passiert etwas Spezielles bei der max. Blitzsynchronzeit und man sollte sich dessen bewusst sein… und es nutzen.
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Autor: Neil van Niekerk
Übersetzung: Michael Krause
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hallo michael,
erstmal glückwunsch zu deinem “neuen” projekt neil´s seite auf deutsch zu übersetzen.
das muß ja eine riiiiiesen arbeit sein.
danke für deine arbeit und geduld.
auch muß ich pos. erwähnen das sich sehr viel gegenüber den ersten “versuchten beiträgen” zu den wirklich ernst und dauerhaften beiträgen geändert hat.
am anfang sah es wie eine simple,durch die suchmaschine übersetze seite aus.
das hat sich jetzt wirklich gut lesbar geändert.
auch gefällt mir dein mix aus eben typischen umgangssprachlichen englischen wörtern (hält es jung) und deutscher übersetzung.
manches klingt eben nicht so toll wenn jedes englische wort bis ins letzte übersetz worden ist.
da ich österreicher bin, merkt man auch deinen “deutschen” dialekt.
wünsche dir noch weiterhin viel spaß und erfolg neil´s seite mehreren leuten zugänlich zu machen.
ich selbst lese neil schon einige jahre….immer und immer wieder weil man ständig etwas nachlesen muß.
einfach weil seine seite viele fragen beantwortet, auch die ganzen comments !
echt toll was du dir da auflegst….
mfg
olympus
Erstmal vielen Dank für die Blumen, Olympus,
es ist tatsächlich ein längerer Weg gewesen, als ich es zuerst gedacht hatte. Aber es macht auch Spaß und der eigene Lerneffekt ist enorm.
Anfangs habe ich mich nicht so richtig getraut, mit dem Material etwas “freier” umzugehen. Neil benutzt -wie die meisten englischen Autoren- eine eher bildliche und metaphorische Ausdrucksweise. Ich bin zwar eigentlich kein Freund von Anglizismen, aber manche Dinge 1:1 ins Deutsche zu übersetzen, klingt eher albern, z.B. bouncen.
Mit der neuen Seite, habe ich auch gleichzeitig Administratorenrechte bekommen und nun sind neue Veröffentlichungen nicht mehr von Neils Zeitplan abhängig. Damit wird ab sofot öfter Neues erscheinen, so dass es sich lohnt, regelmäßig mal vorbei zu schauen. Ich habe da schon ein paar Artikel im Hinterkopf, die demnächst veröffentlicht werden.
Gruß, Mika
P.S.: Und was die Internetübersetzung angeht, kann ich nur mal empfehlen, die neue Übersetzungsfunktion der englischen Seite zu testen. Das ist gruselig…