Ich habe schon ein paar Fotos von der umfangreichen Session mit Sarah und Mark hier veröffentlicht, aber hier kommt das epische Video. Das Ziel dieser Sessions war es, Sarahs Portfolio so viel wie möglich zu erweitern.
Angefangen haben wir auf Coney Island, wo Sarah am Rand des Strandes in Bademode zusammen mit Mark posiert… und von dort ging es zu einem mehr lifestylemäßigen Shoot mit den beiden an die Promenade. Später joggte Sarah in Sportkleidung auf die Kamera zu, aber ein massiver Gewitterregen, der über New York zog, zwang uns aufzuhören. Wir haben die Session im Battery Park fortgesetzt. Ein großer Teil dieser Session und was später kam wurde nicht auf Video festgehalten, da der andere Neil, der mir assistiert hat, im Bus saß und einen Parkplatz suchen musste, während wir schon mit dem Fotografieren weitermachten. Es gibt aber einen kurzen Ausschnitt aus dem Battery Park. Von dort haben wir zum Times Square verlegt und die zauberhaft aussehende Sarah in Abendgarderobe fotografiert.
Hoffentlich kommt es auf dem Video gut raus, wie der Vorgang bei einer Fotosession ist und dass es keinen alleinigen, statischen Weg gibt, sein Ziel zu erreichen. Es wurden verschiedene Techniken angewand und die Lichtführung wurde auch verändert. Alles, um eine große Bandbreite an Looks für die fertigen Bilder zu schaffen.
Für die Bikinifotos habe ich das Profoto AcuteB 600R lighting kit (B&H) mit 2×3 Profoto Softbox benutzt, wie in diesem Beitrag schon erwähnt. Den Rest des Tages habe ich einen Q-Flash in einer Softbox benutzt, der an einem Einbeinstativ gehalten wurde oder auf einem Stativ aufgestellt war. Manche Bilder entstanden nur mit verfügbarem Licht. Es war also ein Mix aus Lichtformern und Techniken.
Oh, wo ich in dem the Video das Testfoto erwähne, ist es ein Foto ohne Blitz, damit ich eine Vorstellung von der Grundbelichtung bekomme. Und das ist das Foto, das in dem Video erscheint – das Testfoto ohne Blitz.
Aus der Bikinireihe:
Zuerst das retuschierte Foto und dann das Original. Wie man sieht, habe ich die Personen im Hintergrund entfernt, sowie die Steine und den Steg. Ich musste auch die ungleichmäßigen Schatten auf Marks Brust beseitigen, wo die Sonne zusammen mit dem Blitz ein eigenartiges Muster erzeugt haben.

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Sarah, aus der Reihe die in einem anderen Beitrag schon gezeigt wurde.
1/250th @ f3.5 @ 200 ISO
Der Hintergrund ist vom heraufziehenden Sturm. Die Beleuchtung kommt vom Q-Flash in der Softbox von meiner rechten Seite, der von meinem Assistenten hochgehalten wurde. Und ein bisschen Feenstaub aus Photoshop, um das Bild etwas knackiger zu machen.

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Bei dem nächsten Bild, auf dem Sarah auf die Kamera zu läuft, musste das Licht auch mobil werden. Wie man in dem Videoclip sieht, rennt Mark neben Sarah her und hält den Q-Flash mit der Softbox. Was für eine Errungenschaft! Er war mehr oder weniger auf Schritt mit ihr, aber jeder Unterschied in der Distanz wurde weitestgehend durch den TTL-Modus ausgeglichen. TTL-Blitz sollte, zumindest in der Theorie, den Unterschied in der Distanz berechnen. Beim manuellen Blitz würde jeder Unterschied in der Distanz auch einen Unterschied bei der Belichtung ergeben.
1/250th @ 5.6 @ 800 ISO

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Hier will ich mal einen Ausschuss zeigen. Es ist eines der Testfotos, bei dem man die Position der Softbox (auf einem Stativ) im Verhältnis zu Sarahs Standort sieht. Der Blitz war hierbei wieder manuell, da sie sich im Verhältnis zur Lichtquelle nicht hin- oder wegbewegte. Für gleichbleibende Belichtungsergebnisse macht der manuelle Modus einfach mehr Sinn.
Meine Einstellungen: 1/250th @ f4 @ 800 ISO.
Die Einstellungen waren darauf ausgerichtet, den Hintergrund so einzufangen, dass ich glaubte die Stimmung nach dem Sturmregen am frühen Abend perfekt abzulichten. Ich habe die Blitzleistung so weit heruntergeregelt, dass ich gerade genug Licht im Vergleich dazu hatte.

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Als die Sonne unterging wurde die ganze Stadt in einem orangenen Glühen gebadet. Es war wirklich schön anzusehen. 1/125th @ f3.5 @ 800 ISO war für mein Gefühl genau richtig, das auf der Belichtungsmessung der Kamera und dem Vorschaubild des LCD basierte. Anstatt aber mit manuellem Blitz zu arbeiten (was mehr Sinn gemacht hätte), habe ich TTL gewählt, da ich vermutet habe, dass die Sicherheitsleute in der Gegend uns wegjagen würden, sobald sie uns bemerkten. (Es stellte sich heraus, dass ich recht behielt.) Das Fotografieren mit TTL ermöglich es mir schneller aufzubauen, als es mit manuellem Blitz möglich wäre. Dafür gab es unterschiedliche Ergebnisse, aber die Schnelligkeit hat mir in dem Fall mehr geholfen. Es geht mehr darum, welche Technik zu welcher Gelegenheit die angemessenere ist, als dogmatisch am manuellen-Blitz-in-der-Softbox zu kleben.

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Während wir um die Ecke fuhren, sah ich die gesamte Straßenszene, wie sie in diesem weichen Licht gebadet wurde – ein perfekter Hintergrund, um Sarah davor zu stellen. Aber bei der Nachbearbeitung habe ich mich für diese Version, anstelle der natürlicheren Version entschieden. Meine Einstellungen: 1/40th @ f2.8 @ 1600 ISO, handgehalten. Mein Stativ war zwar im Auto, aber ich konnte es nicht mitten auf der (ruhigen) Straße aufstellen. Also habe ich die Maschinengewehrtechnik benutzt, um sicherzugehen, dass ich Fotos bekomme, die scharf genug sind.

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Zum Schluss waren wir am Times Square in Manhattan. Hier ist Sarah in einem Abendkleid und sieht nach einem langen, langen Tag immernoch zauberhaft aus.

1/250th @ f4 @ 800 ISO // Nikon D3, Nikon 70-200mm f2.8 AF-S
Das Licht kam von einem Quantum T5d-R in einer Softbox; TTL-Blitz gesteuert vom Quantum FreeWire system. (Wenn der FreeWire funkioniert, ist er großartig. Wenn er nicht geht… dann geht er nicht.)
Sarah und Mark, ihr beide wart fantastische Arbeitspartner. Dank an Euch!
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Autor: Neil van Niekerk
Übersetzung: Michael Krause

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