In den vielen Artikeln des Tangents Blogs habe ich die Art beschrieben, wie ich den Blitz bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bounce. Dieses Foto ist ein Beispiel von einer Hochzeit neulich – die Brautjungfern sehen dem Brautpaar beim Tanzen zu.
Das Interessante hierbei ist, dass jeder gleichmäßig belichtet ist, egal ob nah oder weiter von der Kamer weg. Das wurde NICHT durch das Bouncen an die Decke in Richtung der Personen erreicht… sondern vielmehr durch das Abschatten des Blitzes, damit kein direktes Blitzlicht auf die Objekte trifft. Dafür wird der Blitz von einer Stelle reflektiert, die gleichweit von allen entfernt ist und jeder wird durch den Blitz gleich belichtet. KEINE Aufgabe für den Korrekturpinsel in ACR/Lightroom. Es passiert alles in der Kamera!
Diese Technik ist auch für Geschäftsveranstaltungen äußerst nützlich. Man wird unweigerlich Personen näher an der Kamera haben, als andere – möglicherweise mit dessen Rücken zu einem selbst. Der Weg, um jeden gleichermaßen zu belichten, ist den Blitz an einer Wand oder der Decke zu bouncen, die gleich weit von allen entfernt ist, damit gleich viel Licht auf alle fällt.
Ein regelmäßiger Leser des Tangents Blogs, Alex Perry, arbeitet als Veranstaltungsfotograf in Washington DC und hat einen Einsicht bringenden Artikel über seine Technik auf seinem Blog geschrieben. Mit seiner freundlichen Erlaubnis habe ich hier seine aufschlussreichen Diagramme eingebunden. Seht euch auch seinen Blogeintrag an, um seine Erklärung zu seiner Technik bei Veranstaltungen zu erfahren.
Der Gedanke dahinter ist, dass wenn man einen Blitz in Richtung der Gruppe mit einer Bouncecard oder dem berüchtigten Tupperwareteil bounct… man immer die Personen näher zu einem überbelichtet, im Vergleich zum Rest.
Im Vergleich dazu ist hier, was passiert, wenn man den Blitz abschattet und den Blitz NUR von einer Oberfläche bounct, die gleich weit von allen entfernt ist…
Hoffentlich helfen diese Diagramme, um das Konzept verständlicher zu machen. Danke für diesen exzellenten Beitrag, Alex!
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Autor: Neil van Niekerk
Übersetzung: Michael Krause


