13 – Tipps für die Blitzfotografie
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Blitzschienen | Blitzfotografie Tipps | entfesselt Blitzen
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Die vorangegangenen Seiten und der gesamte Tangents blog, enthalten viele Informationen über Techniken, Ideen, Ausrüstung oder ein paar unzusammenhängende Schnipsel. Die Einträge decken einen großen Bereich ab, drehen sich aber im Großen und Ganzen um das Fotografieren mit Blitzen, Beleuchtung und generelle Techniken der Fotografie. Ich möchte die grundliegenden Themen der Blitzfotografie an einen soliden Startpunkt bringen.
Diese Seite listet die wichtigsten Ratschläge auf, die ich zum Thema Blitzen geben kann. Hier sollte für jeden ein guter Startpunkt sein, der neu auf dieser Webseite und Anfänger im Umgang mit Blitzgeräten ist. .

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Meine Top 20 der Blitzfotografietipps
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1. Hab keine Angst vor deinem Blitzgerät
Es ist absolut im Bereich des Möglichen, mit deinem Blitzgerät erstaunliche Resultate zu erzielen. Man nehme das Bild oben. Es ist mit einem aufgesteckten Blitz gemacht worden… sauber gebounct natürlich. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es eigentlich ein Kinderspiel. Lies also weiter…
2. Du brauchst etwas besseres als deinen kameraeigenen Aufklappblitz
Für die besten Ergebnisse braucht man wirklich einen Aufsteckblitz. Man bekommt es einfach nicht mit dem Aufklappblitz der Kamera hin. Man benötigt etwas größeres, etwas das sich drehen und neigen lässt. Die Hersteller, die versuchen einem ihre kleinen Zubehörteile und ihren Schnick-Schnack anzudrehen und versprechen großartige Resultate mit dem Aufklappblitz und ihrem Scheiß zu bekommen… nun, sie betrügen. Kauf ein anständigen Aufsteckblitz!
3. Größer ist besser
Mein Rat wird immer sein, sich das leistungsfähigste Blitzgerät zu kaufen, das man sich leisten kann. Je stärker es ist und je mehr Einstellungsmöglichkeiten es besitzt, desto mehr Verwendungsmöglichkeiten bietet es auch.
4. Bounce deinen Blitz für bessere Resultate
Je größer die Lichtquelle, desto weicher das Licht. Aus diesem Grund bouncen wir einen Blitz. Wir erschaffen eine größere Lichtquelle. Das bedeutet, dass wenn wir in Räumen arbeiten und Wände und eine Zimmerdecke um uns haben, dass das Blitzen direkt nach vorne das wohl schlechteste ist, was man tun kann. Dann hätte man auch den Aufklappblitz benutzen können und das Geld für einen Aufsteckblitz besser gespart. Also: Bounce deinen Blitz!
5. Verwende die Wand als eine Softbox!
Versteif dich nicht auf den Gedanken, man könne nur von einer Decke bouncen. Bounce deinen Blitz von der Wand/den Wänden neben und hinter dir. Versuch auch den Blitz hinter dich in den offenen Raum zu werfen.
6. Bemüh dich um gerichtetes Licht
Man erhält gerichtetes, anstelle von flachem Licht, indem man von den Bereichen links und rechts zu seinen Seiten bounct. Hier ist ein weiteres Beispiel.
7. Blockier deinen Blitz
Wenn man seinen Blitz zur Seite bounct, sollte man sichergehen, dass kein direktes Licht auf das Objekt trifft. Ich benutze ein Stück billige schwarze Schaummatte, die mit einem Haargummi befestigt wird, um nur weiches indirektes Licht auf mein Objekt fallen zu lassen.
8. erlaube der TTL Technologie dein Leben einfacher zu machen
TTL Blitztechnologie kann einem großartige Resultate ermöglichen, aber…
9. .. hilf der TTL-Belichtung mit der Blitzkompensation
Die TTL-Blitzbelichtung kann variieren und das wiederum kann zu Über-/Unterbelichtungen führen. Das ist der Haken an der Sache… die Belichtung kann sich verändern, wenn man die Blitzkompensation nicht richtig einstellt. Mit steigender Erfahrung (und einem schnellen Blick auf das Vorschaubild) kann man das zu einem guten Grad vorher einschätzen.
10. TTL-Blitz und manueller Blitz sind zwei vollkommen verschiedene Monster
Man muss den Unterschied zwischen TTL- und manuellem Blitzen kennen und wie sie sich verhalten. Beide haben ihre Vorteile. Es gibt Fotografen, die für TTL nichts übrig haben und nur eine Art kennen – manuellen Blitz. Man wird ein sattelfesterer Fotograf sein, wenn man die Unterschiede kennt und in der Lage ist, beide Vorteile bewusst einzusetzen.
11. Versteh die maximale Blitzsynchronzeit
Es ist unerlässlich zu verstehen, was es mit der maximalen Blitzsynchronzeit auf sich hat und warum es oft der optimale Punkt beim Blitzen ist.
12. Die Blende beeinflusst die Blitzbelichtung?… na ja, eventuell
Man kann diese Verallgemeinerung oft mitbekommen. Sie ist nur bis zu einem bestimmten Punkt wahr. Man muss berücksichtigen, dass die gewählte Blende die manuelle Blitzbelichtung beeinflusst, nicht aber beim TTL Blitz. Gleichermaßen sollte einem bewusst sein, dass auch die ISO die manuelle Blitzbelichtung beeinflusst.
13. Die Verschlusszeit beeinflusst das Umgebungslicht?… na ja, eventuell
Das ist eine weitere Verallgemeinerung, die einen in die Irre führen kann, wenn andere Fotografen es unterlassen, die ganze Wahrheit auszusprechen: Dass nämlich auch die Blende und die ISO das Umgebungslicht beeinflussen. Die Verallgemeinerung trifft nur auf manuellen Blitz zu, wobei die Verschlusszeit die einzige unabhängige Kontrollmöglichkeit für das Umgebungslicht ist. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied.
14. Verwende Farbfolien bei Kunstlicht!
Wenn man einen Blitz in einer Umgebung nutzen will, die vornehmlich von Wolfram-/Glühlampenlicht erhellt ist und man den Blitz neutraler und nicht bläulich (oder den Hintergrund schmutzig orange) erscheinen lassen möchte, dann sollte man eine Farbfilterfolie verwenden, um den Blitz auf das Kunstlichtfarbspektrum abzustimmen.
15. Wirf die Tupperware weg
Wenn man in Räumen arbeitet, erzielt man meistens die besten Ergebnisse, indem man den Blitz bounct. Man braucht kein teures Plastikteil, mit dem geworben wird, als wäre es die Lösung all deiner Blitzprobleme.
16. Lass das Umgebungslicht rein
Manchmal ist ein Blitz die dominierende Lichtquelle. Manchmal ist ein Blitz die einzig realistische Chance. Für gewöhnlich sieht es besser aus, wenn man dem Umgebungslicht erlaubt einen Kontext zu ergeben und Farbe und Stimmung zu erzeugen.
17. Begin mit dem Umgebungslicht und füge dann den Blitz hinzu
Manchmal benötigt man eine unterschiedliche Herangehensweise zwischen manuellem Blitz und TTL-Blitz … aber um herauszufinden, was man mit dem Blitz machen muss, ist es unumstößlich ein guter Start, zuerst das Umgebungslicht zu messen und danach zu belichten.
18. Die 3 Bälle jonglieren – Verschluszeit, Blende & ISO
Um einen felsenfesten Startpunkt für das Umgebungslicht zu haben und um zu verstehen WIE man da einen Blitz hinzufügt, muss man definitiv die Grundlagen seiner Kamera beherrschen – wie Verschlusszeit, Blende und ISO interagieren. Daran führt kein Weg vorbei.
19. High-ISO fähige Kameras sind kein Ersatz für gute Lichtführung
20. Es ist kein Ende in Sicht… niemals
Sein Wissen über die Blitzfotografie zu erweitern ist eine unendliche Geschichte. Es sollte immer ein Bestreben geben, sich zu verbessern. Das ist die Herausvorderung, und das ist auch das Gute daran.
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Zeit für ein paar Hausaufgaben – empfohlene Bücher….
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Autor: Neil van Niekerk
Übersetzung: Michael Krause
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